Bernstein: Der Rückgang der Kapitalzuflüsse in Bitcoin ist auf Retail-Trader zurückzuführen, die in AI investieren, und nicht auf das Risiko von Quantencomputern.

Laut TechFlow, 09. Juni, berichtete CoinDesk, dass die Wall-Street-Brokerage Bernstein in einem Forschungsbericht feststellt, dass der Hauptfaktor für den schwächeren Bitcoin-Preis im Jahr 2026 langsame Kapitalflüsse sind und nicht die Marktängste vor Quantencomputern. Der Bericht zeigt, dass in diesem Jahr Bitcoin-Trusts und ETFs zusammen etwa 12 Milliarden Dollar an Zuflüssen angezogen haben, was einen deutlichen Rückgang gegenüber 60 Milliarden Dollar im Jahr 2025 darstellt; die ETFs verzeichneten bei einem Vermögen von 75 Milliarden Dollar etwa 2,6 Milliarden Dollar Nettoabflüsse, wobei die neue Nachfrage hauptsächlich von Unternehmenskäufern wie Strategy (MSTR) kommt.

Analysten von Bernstein führen die langsamen Zuflüsse auf einen massiven Zuwachs von Retail-Tradern in AI-bezogene Vermögenswerte zurück, während sich die stärksten Bereiche des Kryptomarktes in diesem Jahr auf tokenisierte Aktien und Rohstoffe konzentrierten. Dennoch glauben die Analysten, dass die Abflüsse aus ETFs moderat bleiben, und die Struktur der Bitcoin-Investoren sich von einer dominierenden Retail-Trader-Basis hin zu diversifizierten Akteuren wie ETFs, Unternehmensschatzkammern, Vermögensverwaltungsplattformen, Pensionsfonds und Staatsinvestoren verschiebt, was die Marktstruktur gesünder macht und die langfristige Wertaufbewahrungslogik nicht beeinträchtigt wird.