Der FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) hat offiziell einen Antrag auf Begnadigung bei der Trump-Regierung eingereicht, was in der Tech- und Finanzszene für große Aufregung sorgte. Man könnte sagen, dass dies aus verschiedenen Interessengruppen und politischen Hintergründen als eine verständliche "Wette" erscheint, aber es ist auch ein politisches PR-Spiel mit sehr niedrigen Gewinnchancen.
Wir können dieses große Schauspiel aus folgenden Perspektiven analysieren:
1. Warum hat SBF den Mut, jetzt einen Antrag zu stellen?
Trump's "General Pardon" wave for the crypto industry: Trump has shown a strong "pro-crypto" stance during his second term. Before this, he had unconditionally pardoned industry bigwigs like Binance founder Zhao Changpeng (CZ) and BitMex co-founder Arthur Hayes. This has given SBF, who is currently behind bars, a glimmer of hope for a "get out of jail free" card.
Die Chips mit der Aussage 'Die Opfer wurden zu 170% entschädigt': SBF behauptete in einem aktuellen Interview, dass er 'kein Geld gestohlen' habe und betonte, dass nach der Liquidation von FTX die Kunden 170% ihres Kapitals zurückbekommen haben (dank der explosionsartigen Bewertung von AI-Startups wie Anthropic und Cursor, in die FTX früh investiert hat). Er versucht, sich mit der Aussage 'niemand hat wirklich Geld verloren' von der Schwere seiner Verbrechen reinzuwaschen.
Geld und Lobbyismus in der politischen Arena: Berichten zufolge gibt es hinter Trumps zweiter Amtszeit eine ausgereifte Lobbyindustrie (manche Zwischenhändler verlangen bis zu einer Million Dollar). SBFs Eltern und sein Lobby-Team sind aktiv dabei, einflussreiche Personen innerhalb der Republikaner zu kontaktieren, um durch politische PR die Verbindungen zu knüpfen.
2. Wird die Trump-Regierung zustimmen?
Obwohl Trump Kryptowährungen freundlich gegenübersteht, ist es für SBF extrem schwierig, eine Begnadigung zu erhalten, es könnte als 'Höllenlevel' bezeichnet werden.
Völlig andere Natur: Zhao Changpeng (CZ) und andere wurden verurteilt wegen mangelhafter Geldwäschebekämpfung (Compliance-Probleme); SBF hingegen ist direkt in die Veruntreuung von 8 Milliarden Dollar Kundengeldern verwickelt, um zu zocken, zu betrügen und Geldwäsche zu betreiben. Wenn man einen als 'Jahrhundertbetrüger' verurteilten begnadigt, wäre das ein verheerender Schlag gegen das von Trump proklamierte Bild von 'Recht und Ordnung'.
Trumps eigene Stellungnahme: Trump hat zuvor öffentlich erklärt, dass er nicht plant, SBF zu begnadigen. Für einen Präsidenten, der großen Wert auf politisches Ansehen und öffentliche Meinung legt, wäre es politisch äußerst unklug, jemandem wie SBF, der einen so großen Makel hat, zu einer vorzeitigen Entlassung zu verhelfen.
Politische Etikettenklärung: Vor dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 war SBF einer der größten politischen Spender der Demokraten. In der republikanischen Erzählung wurde er als 'Handlanger des linken Establishments' angesehen. Obwohl er auch an die Republikaner gespendet hat, wird sein Demokratensiegel schwerlich vollständig verschwinden.
Im Wesentlichen ist dies SBFs 'spekulativer Atemzug' während seiner langen 25-jährigen Haftstrafe.
Für SBF hat die Beantragung einer Begnadigung keine zusätzlichen Kosten, und falls Trump 'außergewöhnlich' zustimmt, könnte er seine Freiheit zurückgewinnen. Aber aus der Sicht der Öffentlichkeit und des Rechts hat der Zusammenbruch von FTX vor Jahren eine Kettenreaktion im globalen Kryptomarkt ausgelöst, die unzählige Kleinanleger in den Ruin getrieben hat. Selbst wenn eine spätere Explosion im AI-Sektor die Vermögensliquidation 'überproportional entschädigt' erscheinen lässt, kann das nicht die ursprüngliche Straftat der Veruntreuung von Kundengeldern auslöschen.
Wenn die Trump-Regierung das gesunde Image der USA als 'Krypto-Hauptstadt' aufrechterhalten will, muss sie zwischen 'Innovatoren, die wegen regulatorischer Verstöße bestraft werden (wie CZ)' und 'Kriminellen, die unter dem Deckmantel der Innovation betrügen (wie SBF)' unterscheiden. Daher wird diese Beantragung wahrscheinlich nur ein öffentlichkeitswirksames Spektakel sein, das schwerlich sein Schicksal im Gefängnis ändern kann.

