Das US-Repräsentantenhaus Ways and Means Committee hat sieben Diskussionsentwürfe veröffentlicht, die darauf abzielen, den Besteuerungsrahmen für digitale Vermögenswerte zu überarbeiten, und hat mit der formellen Überprüfung im Vorfeld einer bevorstehenden Anhörung begonnen.

Die Entwürfe befassen sich mit Besteuerungsstandards für Stablecoins, Staking, Mining und allgemeine Krypto-Transaktionen. Wichtige Themen sind die Einführung einer „de minimis“-Befreiung für kleine Transaktionen – eine langjährige Forderung der Branche – und eine klarere steuerliche Behandlung von Mining- und Staking-Belohnungen.

Die Krypto-Industrie argumentiert, dass die Besteuerung und die Berichterstattung selbst für kleine Transaktionen übermäßige administrative Belastungen schaffen. Daher ziehen es die Gesetzgeber in Betracht, Transaktionen unter einem bestimmten Schwellenwert von den Berichtspflichten zu befreien.

Im Mai wurde das Digital Asset PARITY Act offiziell eingeführt, das eine Berichterstattungsbefreiung von 200 $ für Stablecoin-Transaktionen vorschlägt. Diese Befreiung würde jedoch nicht für Kryptowährungen wie Bitcoin gelten.

Jede Krypto-Steuergesetzgebung würde bipartisanen Rückhalt sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat benötigen, um Gesetz zu werden. In der Zwischenzeit hat der Senat die Haushaltsreconciliation und das Digital Asset Market Structure-Gesetz (das CLARITY Act) priorisiert, wodurch der Zeitrahmen für die Steuerreform ungewiss bleibt.

👉 Die bevorstehende Anhörung wird als entscheidender Test dienen, ob die USA mehr Klarheit in ihr Besteuerungssystem für digitale Vermögenswerte bringen können und ob eine Befreiung für kleine Transaktionen letztendlich als Gesetzgebung vorankommen wird.
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