EdgeX wird Trader entschädigen nach plötzlichem EDGE Dump, der massenhafte Liquidationen ausgelöst hat. EdgeX hat ein Entschädigungsprogramm für Nutzer angekündigt, die realisierte Verluste erlitten haben, als ein schneller Verkauf seines EDGE Tokens Liquidationen und Stop-Loss-Ausführungen auf den unbefristeten Futures-Märkten der Plattform auslöste. Was passiert ist - Am 2. Juni zwischen 04:50 und 06:00 (UTC+8) haben 174 Adressen schwere EDGE Verkaufsorders in einen liquiditätsarmen PancakeSwap-Pool innerhalb von etwa einer Minute ausgeführt. EdgeX sagt, dass die Liquidität dünn war und die Aktivität gering, was dazu führte, dass der Preis des Tokens fast sofort um etwa 23% fiel. - Dieser Rückgang propagierte in die unbefristeten Märkte und zentralen Börsen. Zwischen 05:00 und 06:00 erreichte das kombinierte EDGE Verkaufsvolumen über Binance, OKX, Bybit und edgeX perps 140,66 Millionen USD, so die Plattform. - EdgeX stellte auch fest, dass der Markt vor dem Ereignis stark long-biased war (Long-Short-Verhältnis 68,2%), was Liquidationen und anschließende Spot-Verkäufe verstärkte. - EdgeX betont, dass sein Team keine Token-Allokationen verkauft hat und dass das Protokoll weiterhin normal funktionierte — obwohl Kritiker die Transparenz der Plattform in Frage stellen, da sie viel von der Token-Versorgung kontrolliert. Wer ist berechtigt und wie die Entschädigung funktioniert - EdgeX wird „Wohlwollenszahlungen“ an Nutzer bereitstellen, deren EDGE Long-Positionen liquidiert wurden oder deren Stop-Loss-Orders während des Störungsfensters (2. Juni, 04:50–06:00 UTC+8) auf edgeX Perp V1 und V2 ausgeführt wurden. - Die Entschädigung deckt nur tatsächlich realisierte Verluste ab; Handelsgebühren, Finanzierungsgebühren und unrealisierte Gewinne sind ausgeschlossen. - Die maximale Entschädigung ist auf 100.000 USDC pro Nutzer begrenzt. - Auszahlungen sind aufgeteilt: 50% in USDC (innerhalb von sieben Tagen zu zahlen) und 50% in EDGE Tokens, wobei die EDGE-Menge mit einem sieben-tägigen zeitgewichteten Durchschnittspreis (TWAP) berechnet wird. - Betroffene Nutzer müssen ein Discord-Supportticket eröffnen und ihre UID einreichen. EdgeX wird die Ansprüche prüfen und mit den realisierten Orderverlusten abgleichen, die auf der Plattform erfasst wurden. Untersuchung, Reaktion und nächste Schritte - EdgeX sagt, es habe zentrale Börsen und zwei institutionelle Liquiditätsanbieter im Rahmen seiner Untersuchung kontaktiert. OKX, Bybit, Bitget und Bithumb haben Berichten zufolge vorläufige Ergebnisse bereitgestellt, die auf dünne Liquiditätsbedingungen und nicht auf koordinierte große Verkäufe durch das EdgeX-Team hinweisen. - Der Krypto-Detektiv ZachXBT hat diese Erklärung öffentlich angefochten und argumentiert, dass der niedrige Streubesitz des Tokens das Angebot unter Insidern konzentriert und fordert EdgeX auf, Gegenseitigkeiten und Markt-Maker-Vereinbarungen offenzulegen. Er hat in Frage gestellt, ob eine interne Überprüfung ohne weitere Transparenz ausreichend ist. - EdgeX charakterisierte zunächst die Preisbewegung als plötzlich und unregelmäßig und deutete auf erste Anzeichen eines externen Versuchs hin, den Preis von EDGE zu manipulieren. Um die Täter zu identifizieren, hat die Plattform eine Belohnung von 200.000 USDC für Informationen veröffentlicht, die zur Identifizierung der Angreifer führen. - Das Team sagt, dass der Vorfall die Risiken von dünner Liquidität hervorgehoben hat und hat darauf reagiert, indem es mehr Markt-Maker und Liquiditätsanbieter in On-Chain- und Off-Chain-Umgebungen an Bord geholt hat. Worauf zu achten ist Trader werden beobachten, wie schnell EdgeX die Ansprüche bearbeitet und den USDC-Anteil auszahlt, ob die EDGE TWAP-Auszahlung akzeptabel ist und ob weitere Offenlegungen oder Drittanbieterprüfungen auf die öffentliche Kritik folgen. Der Fall unterstreicht auch die systemische Fragilität, die dünne Liquidität für Tokenmärkte und Derivativplattformen schaffen kann. Lies mehr AI-generierte Nachrichten auf: undefined/news