Laut Jin10, einem Forschungsbericht von Huatai Securities, sagen mehrere autoritative meteorologische Agenturen den Beginn von El Niño im Jahr 2026 voraus. Dieses Phänomen wird voraussichtlich extreme Wetterlagen verursachen, einschließlich Überschwemmungen im Osten und Dürre im Westen, was die Angebotsdynamik wichtiger Agrarcommodities stören könnte. Faktoren wie Dürrebedingungen in wichtigen Produktionsgebieten Indiens und Thailands, Exportverbote und die Energieersatzlogik Brasiliens werden voraussichtlich das globale Zuckersupply von Überangebot auf leichten Mangel verschieben, was die Preiserwartungen für Zucker nach oben treibt. Extreme Dürre könnte direkt die Lieferketten von Palmöl und Naturkautschuk beeinflussen, die stark auf Produktionsgebiete in Südostasien angewiesen sind. Historische Analysen zeigen, dass beide Rohstoffe während starker El Niño-Zyklen eine hohe Preiselastizität nach oben aufweisen. Sojabohnen und Mais werden voraussichtlich nur marginal betroffen sein. Der Bericht empfiehlt, sich auf die Zucker-, Naturkautschuk- und Palmöl-Industrieketten zu konzentrieren.
