#XRP Kommentator Zach Rector drängt XRP-Halter, die Risiken sorgfältig zu bewerten, bevor sie ihre Token als Sicherheiten für Kredite verwenden.

In einem aktuellen Beitrag auf X betonte er, dass das Leihen gegen Krypto-Assets keine risikofreie Strategie ist. Rector skizzierte mehrere Faktoren, die Investoren berücksichtigen sollten, bevor sie ihre XRP-Bestände heben, um ohne Verkauf an Cash zu kommen.

Wichtige Punkte

  • Zach Rector warnt XRP-Halter, die Risiken zu bewerten, bevor sie gegen ihre Krypto-Bestände leihen.

  • XRP-gestützte Kredite bieten Liquidität, ohne zu verkaufen, erhöhen jedoch Leverage und Liquidationsrisiko.

  • Rector fordert Kreditnehmer auf, LTV-Verhältnisse, APRs, Gebühren und Praktiken zum Sicherheitenmanagement zu überprüfen.

  • XLS-66 könnte XRP-Rendite über Kreditvergabe-Tresore ermöglichen, jedoch nicht über automatische Zinszahlungen.

Kredit aufnehmen ohne Verkauf

Laut Rector besteht einer der größten Vorteile der Kreditaufnahme gegen XRP darin, Liquidität zu erhalten, ohne einen steuerpflichtigen Verkauf auszulösen.

Anstatt XRP zu verkaufen, können Investoren ihre Bestände als Sicherheiten verpfänden und einen Kredit erhalten. So können sie ihre Exponierung gegenüber möglichen zukünftigen Kursgewinnen beibehalten.

Rector warnte jedoch, dass die Aufnahme von Krediten die Position eines Investors zusätzlich mit Hebelwirkung versieht und damit sowohl die Chancen als auch die Risiken erhöht.

XRP-Volatilität bleibt ein wesentliches Risiko

Bemerkenswert ist, dass Rector die Kursvolatilität von XRP als eines der größten Risiken identifizierte, denen Kreditnehmer ausgesetzt sind.

Ein starker Rückgang des XRP-Preises kann den Wert der Sicherheiten senken. Das kann Nachschussforderungen auslösen oder sogar zu zwangsweisen Liquidationen führen, wenn die Anforderungen an das Loan-to-Value (LTV) nicht erfüllt werden.

Um dieses Risiko zu steuern, riet Rector Investoren, einen konservativen LTV (Loan-to-Value)-Wert beizubehalten. Ein niedrigerer LTV bietet einen größeren Puffer gegen Kursrückgänge am Markt.

Konditionen des Darlehens verstehen

Rector ermutigte Kreditnehmer außerdem, die Kosten der Kreditaufnahme zu prüfen. Dazu gehört es, die annualisierten Prozentsätze (APR), Vorausgebühren und die Liquidationsrichtlinien der Kreditplattformen zu überprüfen.

Er betonte, wie wichtig es ist, die Gnadenfristen vor einer Liquidation zu verstehen. Diese Zeiträume bestimmen, wie viel Zeit Kreditnehmer haben, um zusätzliche Sicherheiten nachzulegen oder einen Teil des Darlehens zurückzuzahlen, falls sich die Marktlage gegen sie entwickelt.

Fragen zur Nutzung von Sicherheiten

Ein weiteres von Rector hervorgehobenes Thema ist, wie Kreditplattformen die hinterlegten Sicherheiten behandeln.

Er riet Investoren zu prüfen, ob ihr XRP weiterverliehen oder anderen Parteien rehypothecated (weiterverpfändet) wird. Solche Praktiken können zusätzliche Gegenparteirisiken schaffen.

Rector sagte, Transparenz in Bezug auf das Management der Sicherheiten sollte ein zentraler Bestandteil jedes Due-Diligence-Prozesses sein, bevor man einen Krypto-gestützten Kredit aufnimmt.

„Es ist ein Werkzeug – kein kostenloses Geld“

Rector schloss damit, XRP-Inhabern in Erinnerung zu rufen, dass das Leihen gegen Krypto-Assets als finanzielles Instrument betrachtet werden sollte – nicht als einfache Quelle für Bargeld.

Seine abschließende Checkliste beinhaltete die Warnung, nicht mehr zu leihen, als realistisch zurückgezahlt werden kann – unabhängig von den Erwartungen an zukünftige XRP-Preisgewinne.

Die Kommentare kommen daher, dass Krypto-gestützte Kredite erneut das Interesse von Digital-Asset-Investoren wecken. Viele von ihnen suchen nach Wegen, Liquidität zu erhalten und gleichzeitig eine Exponierung gegenüber Assets wie XRP beizubehalten.

Zu den aufkommenden Optionen zählt der Vorschlag XLS-66 des XRP Ledgers, der darauf abzielt, institutionenähnliche Kreditmärkte in das Netzwerk zu bringen.

XLS-66 für Rendite

Analysten wie Bodhi Karma haben darauf hingewiesen, dass XLS-66 XRP-Inhabern eine Möglichkeit bieten könnte, Rendite zu erwirtschaften – jedoch nicht über automatische Zinszahlungen.

Stattdessen würden Nutzer XRP auf spezialisierte Tresore einzahlen und Token erhalten, die ihren Anteil am Pool repräsentieren. Wenn der Tresor Gewinne aus Kreditvergabeaktivitäten erzielt, steigt der Wert dieser Token. Nutzer realisieren diese Gewinne nur, wenn sie ihre Token zurückgeben.

Das in diesen Tresoren gehaltene XRP wird an Institutionen wie Market Maker, Börsen, Zahlungsdienstleister und Fintech-Unternehmen verliehen. Wenn die Kreditnehmer ihre Darlehen zurückzahlen, steigt der Wert des Tresors.

Obwohl das Framework Schutzmaßnahmen beinhaltet, bleiben Risiken bestehen, darunter Zahlungsausfälle von Kreditnehmern und mögliche Liquiditätsengpässe. XLS-66 könnte XRP-Inhabern eine neue Möglichkeit bieten, Rendite zu erzielen, doch die Erträge sind nicht garantiert und hängen von der Performance der zugrunde liegenden Kreditvergabeaktivität ab.

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