EZB-Ratsmitglied Pereira hat die Notwendigkeit betont, schnell zu handeln, um den anhaltenden Preisdruck auf die Verbraucher zu begegnen. Laut Jin10 sagte Pereira in einem Medieninterview am Samstagabend, dass frühes Handeln vorzuziehen sei, um größere Zweitrundeneffekte später zu verhindern. Er äußerte eine Vorliebe für schnelle und entschlossene Maßnahmen, wenn es um potenzielle Inflationsspiralen geht. Diese Kommentare kommen vor dem geldpolitischen Treffen der Europäischen Zentralbank, das für den 10.-11. Juni angesetzt ist, wo Märkte und Ökonomen mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Verantwortlichen rechnen.