JPMorgan-CEO Jamie Dimon hat eine Warnung bezüglich des US-Krypto-Markstrukturgesetzes, bekannt als das CLARITY-Gesetz, herausgegeben. Laut ChainCatcher äußerte Dimon Bedenken, dass die Erlaubnis für Stablecoin-Emittenten, Renditen ähnlich wie Bankeinlagenzinsen anzubieten, zu erheblichen Risiken führen könnte. Er bemerkte, dass er sich zwar nicht um die Stablecoins selbst sorgt, die fehlende regulatorische Absicherung beim Angebot solcher Renditen jedoch zu Ausfällen führen könnte.

Das CLARITY-Gesetz zielt darauf ab, einen klaren regulatorischen Rahmen für die US-Krypto-Industrie zu schaffen und die Verantwortlichkeiten der Regulierungsbehörden zu umreißen. Zuvor hatte Patrick Witt, der Geschäftsführer des US Digital Asset Advisory Committee, angedeutet, dass die Trump-Administration plante, die Verabschiedung des Gesetzes bis zum 4. Juli voranzutreiben. Allerdings zeigen Daten von Polymarket, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das CLARITY-Gesetz bis 2026 verabschiedet wird, von fast 70% auf etwas über 50% gesunken ist.