Die Erzählung, dass "40% der Bitcoin-Halter im Minus sind", verbreitet sich schnell, aber einen Vergleich mit dem Bärenmarkt 2022 könnte verfrüht sein. Selbst die jüngsten Behauptungen über Saylor/Strategy, die $BTC verkauft haben, werden übertrieben. Ja, Strategy hat angeblich $30M an $BTC zu Coinbase bewegt, wahrscheinlich zum Verkauf, aber das ist bei weitem nicht der massive Dump, den einige Überschriften andeuten. Saylor selbst hat zuvor gesagt, dass kleine $BTC-Verkäufe für die Kapitaleffizienz notwendig sein können. Das größere Problem derzeit ist die Marktnachfrage. Es mangelt weiterhin an starken Käufern, institutionelle Flüsse bleiben schwach, und ein Großteil des jüngsten Anstiegs scheint durch das Schließen von Short-Positionen getrieben zu sein, anstatt durch aggressive Akkumulation. Das hält das Abwärtsrisiko auf dem Tisch. Dennoch bewegt sich dieser Markt nicht wie ein gerader Zusammenbruch im Stil von 2022. Es ist eher eine schnell wechselnde Seitwärtsumgebung, in der sich die Erzählungen täglich drehen und kurzfristige Setups ständig erscheinen. Trader, die Edge-to-Edge-Bewegungen und Intraday-Volatilität erfassen, finden trotz der Unsicherheit weiterhin Chancen.