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🇬🇧 Bank of England geht 24/7: Traditionelle Finanzen kopieren Blockchain

Die Tage, in denen Milliarden an Kapital „am Wochenende feststeckten“ und auf den Montag warten mussten, gehen zu Ende. Die Bank of England (BoE) hat offiziell einen Plan angekündigt, ihre wichtigsten Zahlungssysteme (RTGS und CHAPS) auf einen 24/7-Betrieb umzustellen.
UK-Regulierer werden sich nicht mehr länger gegen Blockchain-Technologien stellen – sie nehmen sie als Vorbild für die Umstrukturierung des Finanzmarkts.

⚡ Die wichtigsten Punkte der Reform:
Phasenweise Umstellung (2029–2031): Zuerst werden Abwicklungen an Sonntagen und Feiertagen ergänzt, später wird ein durchgehender 23,5 \times 7-Modus eingeführt.
Tokenisierung und Sicherheiten (2028): Ein Synchronisationsdienst wird gestartet, der es ermöglicht, tokenisierte Vermögenswerte als offizielle Sicherheiten zu verwenden. Abwicklungen werden „atomar“ (Geld und Vermögenswerte werden gleichzeitig übertragen), wodurch das Risiko eines Zahlungsausfalls der Gegenpartei entfällt.
Grünes Licht für Stablecoins: Die Zentralbank ist bereit für einen „weicheren“ Ansatz für Banken, die großvolumige Stablecoins für große Unternehmen ausgeben.

🎯 Warum ist das wichtig?
1 Globaler Wettlauf: Die USA, die EU (mit MiCA) und Singapur drängen aktiv. London ist gezwungen, das Tempo zu erhöhen, um seinen Status als Finanzmetropole nicht zu verlieren.
2 Das Ende von „eingefrorenem“ Kapital: Banken müssen keine riesigen Liquiditätspuffer mehr für das Wochenende vorhalten.
3 Reale Tests: Das Digital Securities Sandbox der Regierung testet bereits die DIGIT-Digitalstaatsanleihe und die Kompatibilität von Stablecoins mit Zentralbankgeld.

⚠️ Fazit: Die Ära, in der Krypto und traditionelle Finanzen getrennt voneinander existierten, geht zu Ende. Die Architektur digitaler Märkte (Kontinuität, Programmierbarkeit, Geschwindigkeit) wird zum neuen Standard für Zentralbanken.