Gold kurzfristige Trends:
Kurzfristig wird der Goldmarkt hauptsächlich durch die sich ändernden Erwartungen an die Fed-Politik und die Entspannung der geopolitischen Lage unter Druck gesetzt.
Zinssatzängste und verschobene Senkungserwartungen: Aufgrund eines jüngsten Anstiegs der Inflation hat sich die Markterwartung an die Fed-Politik stark gewandelt. Aktuell wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed im Dezember auf etwa 40 % geschätzt, während die Erwartungen an Zinssenkungen direkt auf 2027 verschoben wurden. Hohe Zinsen und die hohen Renditen von US-Anleihen sorgen kurzfristig für Druck auf das zinslose Asset Gold.
Geopolitische Entspannung: Mit den Hoffnungen auf eine Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben sich die Sorgen über Inflation und sichere Häfen, die durch einen umfassenden Krieg ausgelöst werden könnten, etwas entspannt, was dazu führt, dass ein Teil des sicheren Kapitals aus dem Goldmarkt abgezogen wird.
Investmentbanking kurzfristige Haltung eher vorsichtig: J.P. Morgan hat kürzlich die Prognose für den durchschnittlichen Goldpreis 2026 von 5.708 USD pro Unze auf 5.243 USD gesenkt, da die kurzfristigen Handelsaktivitäten und Nachfrageindikatoren privater Investoren für Gold stagnieren.

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