Masayoshi Son hatte kürzlich ein spektakuläres Comeback. Vor nicht allzu langer Zeit stieg das persönliche Vermögen des 68-jährigen SoftBank-Gründers um 248 % und erreichte 55,1 Milliarden USD (ca. 392,8 Milliarden CNY), wodurch er sich den Titel des reichsten Mannes Japans zurücksichern konnte.


Hinter diesem starken Aufschwung stehen die beeindruckenden Geschäftsergebnisse von SoftBank: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025–2026 betrug der Umsatz 1,82 Billionen Yen (7 % mehr als im Vorjahr), während der Gewinn vor Steuern um 205,7 % auf 689,94 Milliarden Yen anstieg. Der Vision Fund trug ebenfalls erheblich bei, indem er einen Investitionsgewinn von 726,84 Milliarden Yen und einen Gewinn vor Steuern von 451,39 Milliarden Yen verzeichnete, wodurch die vorherige Verlustsituation offiziell umgekehrt wurde.


Diese Zahlen stammen hauptsächlich aus dem starken Anstieg des Portfolios an börsennotierten Aktien, das SoftBank hält - zum Beispiel stieg der Wert der Nvidia-Aktien von 1 Milliarde USD auf etwa 3 Milliarden USD, zusammen mit neuen Investitionen in TSMC ~330 Millionen USD und Oracle ~170 Millionen USD. Die globale Welle der KI hat dazu geführt, dass diese Wetten schnell zu echten Vermögenswerten wurden.


Investitionsphilosophie: Nur die Marktführer auswählen


Aus der Sicht eines Investors spielt Son immer strategisch. Er investierte sehr früh in Alibaba - 20 Millionen USD im Austausch für eine Rendite von 1000 mal. Zuvor, im Jahr 1995, als Yahoo nur mehr als ein Dutzend Mitarbeiter hatte, investierte er 2 Millionen USD, und im folgenden Jahr weitere 100 Millionen USD, um 33% zu besitzen. Diese legendären Transaktionen zeigen sein extrem sensibles Gespür für Trends.


Jetzt wendet er dieselbe Denkweise auf KI an. Im Jahr 2025 investiert SoftBank 30 Milliarden USD in OpenAI - verteilt auf verschiedene Phasen: die ersten 10 Milliarden USD werden ausgezahlt, der Rest wird freigegeben, nachdem OpenAI umstrukturiert wurde. Gleichzeitig gibt SoftBank 5,375 Milliarden USD aus, um den Robotikbereich von ABB zu kaufen, 2 Milliarden USD, um in Intel zu investieren, und setzt gleichzeitig weiterhin auf Nvidia und TSMC.


Diese Schritte fügen sich zu einer klaren Strategie zusammen: In den nächsten 10 Jahren möchte SoftBank die Nummer 1 im globalen KI-Bereich werden.


Großes Vertrauen in die Zukunft der KI


Auf der Hauptversammlung bestätigte Son, dass KI 5%–10% des globalen BIP schaffen wird, was 9.000–18.000 Milliarden USD pro Jahr in der Zukunft entspricht, weshalb es sich lohnt, jetzt stark zu investieren.


Er beteiligt sich sogar an nationalen Großprojekten: Anfang dieses Jahres kündigte Trump den Plan "Stargate" an, in Zusammenarbeit mit SoftBank, OpenAI, Microsoft und Oracle, um 500 Milliarden USD in 4 Jahren zu investieren, um ein neues KI-Supercomputersystem in den USA aufzubauen. Das ist nicht nur Geld ausgeben - es ist eine umfassende Investition von Forschung, Infrastruktur bis hin zu praktischer Umsetzung.


Durchgängige Philosophie: Immer die Nummer 1 verfolgen


Rückblickend hat Son immer Projekte gewählt, die einen globalen Einfluss und das Potenzial, den Markt zu dominieren, haben - und er ist bereit, über Jahrzehnte hinweg zu begleiten. Vom PC über das Internet, vom Smartphone bis zur KI hat er nahezu keine große Technologiewelle verpasst.


Obwohl er Nvidia einmal "zu früh verkauft" hat - 5% im Jahr 2017 für 4 Milliarden USD gekauft und 2019 für 7 Milliarden USD verkauft (jetzt ist dieser Aktienanteil über 200 Milliarden USD wert) - hat dieser Fehler ihn nur entschlossener gemacht, KI zu verfolgen.


Das Ergebnis: Nur innerhalb von 4 Monaten stieg sein Vermögen von 15 Milliarden USD auf 55,1 Milliarden USD, dank der starken Kursgewinne von SoftBank.


Son ist zurück – und KI tritt in die Phase der echten Kommerzialisierung ein


Die Rückkehr von Masayoshi Son ist nicht nur ein persönlicher Sieg, sondern markiert auch, dass KI von der "Idee" zur "realen Wertschöpfung" übergegangen ist. Inmitten der explosionsartigen Welle der KI werden die Investitionen von SoftBank erwartet, nachhaltigen Wert zu bringen, insbesondere im Bereich der globalen KI-Infrastruktur und aufstrebenden Anwendungen.


Aus der Perspektive der Investitionsforschung berührt diese Strategie genau den "Wachstumsfaktor" der Zukunft. Und es ist klar - das Potenzial vor uns bleibt enorm.