Das für die Krypto-Welt erhoffte Licht, das durch den "Clarity Act" Gesetzesentwurf strahlen sollte, ist nun wieder in Dunkelheit gehüllt. Laut Eleanor Terrett ist die Zusammenarbeit der beiden Parteien im US-Senat aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in der letzten Minute vollständig gescheitert.
Morgen wird das Markup (Änderungen zur Bestätigung des Gesetzesentwurfs) nicht mehr im Sinne einer Einigung zwischen beiden Seiten sein, sondern zu einer "Partisanen" (einseitigen) Angelegenheit werden. Das bedeutet, dass es schwieriger wird, dieses Gesetz zu "shorten", und es zeigt, dass die politischen Spielräume enger werden.
Die Vorschriften zur Liquiditätsreserve der Stablecoins und der Einfluss der SEC scheinen die Verhandlungen bis zur letzten Minute zu blockieren, was zu einem Ausfall der Kooperationsgespräche führt. Das wird die für den Crypto-Markt notwendige "Klarheit" (Clarity) weiter hinauszögern.
Ein Gesetz, das nur aus einer Einigung zwischen beiden Parteien hervorgeht, sorgt dafür, dass alle vertrauensvoll investieren. Wenn jetzt beide Seiten im Konflikt stehen, könnten Institutionelle Gelder zögern, in den Crypto-Markt einzusteigen.
Die Politiker sind damit beschäftigt, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Aber die Technologie und der Markt warten auf niemanden. In Zeiten, in denen das Gesetz noch unklar ist, ist es wichtig, dein Risiko gut zu managen.
Wie sehr wird diese Uneinigkeit unter den amerikanischen Politikern den Crypto-Markt beeinflussen?
