Das Unterhaus von Ruanda hat am 5. Mai ein Gesetz zur Regulierung von Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten verabschiedet, um Investoren zu schützen und die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten. Laut Foresight News sieht die Gesetzgebung vor, dass Personen, die ohne Genehmigung virtuelle Vermögensgeschäfte betreiben, mit einer Gefängnisstrafe von drei bis fünf Jahren sowie Geldstrafen von 30 Millionen bis 50 Millionen ruandischen Franken rechnen müssen. Unternehmen könnten mit bis zu 100 Millionen ruandischen Franken bestraft werden. Die Kapitalmarktaufsichtsbehörde wird als primäres Regulierungsorgan fungieren und in Zusammenarbeit mit der Nationalbank von Ruanda für die Durchsetzung sorgen. Das Gesetz wartet auf die Unterschrift des Präsidenten und tritt in Kraft, sobald es im Amtsblatt veröffentlicht wird. Detaillierte Umsetzungshinweise werden nach Inkrafttreten des Gesetzes entwickelt.