Die meisten von euch betreten den Markt jeden Morgen mit vorgefassten Meinungen. Das ist euer erster Fehler. Ihr reagiert nicht auf PREISBEWEGUNGEN; stattdessen versucht ihr, den Preis dazu zu bringen, mit euren Vorurteilen übereinzustimmen. Der Markt reagiert auf diesen Ansatz, indem er sofort Strafen verhängt. Die Realität ist: Bevor ihr über Einstiegspunkte nachdenkt, solltet ihr bereits das Ziel des Preises kennen. Preisbewegungen sind nicht zufällig; sie geschehen, um Liquidität zu erfassen, gefolgt von der eigentlichen Bewegung. Eure tägliche Aufgabe ist einfach: Identifiziert die Positionen der Stops. Sind sie über dem Hoch von gestern, unter dem Tief von gestern oder auf gleichen Hochs/Tiefs mit sauberer Positionierung? Das ist eure Karte. Doch hier machen die Leute konstant Fehler: Sie beobachten Preisbewegungen und gehen impulsiv in Trades, ohne Geduld oder Bestätigung. In der Zwischenzeit findet die echte Bewegung statt, nachdem die LIQUIDITÄT erfasst wurde. Die falsche Bewegung, die euren Einstieg ausgelöst hat, wurde speziell für euch inszeniert. Verfeinert eure Ausführungsstrategie: Vermeidet es, die erste Bewegung zu traden, jagt nicht den candlestick-Mustern nach und geht nicht von einer Richtung aus. Wartet, bis sich die Sequenz entfaltet: Liquiditätssweep, Verschiebung und Bestätigung. Ohne diese Sequenz gibt es keinen Trade.
Eine einfache Regel, die man befolgen kann, ist: Wenn der Preis noch nichts erfasst hat, wird er es wahrscheinlich tun. Und wenn ihr bereits in einer Position seid, bevor dies geschieht, seid ihr die Liquidität. Versucht heute Morgen nicht, etwas zu beweisen oder euch in Trades zu stürzen. Seid stattdessen klug genug, um zu erkennen, wann der Markt eine Falle stellt und wann er endlich bereit ist, sich zu bewegen.