Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Peru wird erst Mitte Mai endgültig bekannt gegeben, da die angefochtenen Stimmen der Wahl vom vergangenen Sonntag noch überprüft werden, sagt die Wahlbehörde.

Mit 93 Prozent der ausgezählten Stimmen führt der rechte Kandidat Keiko Fujimori mit 17 Prozent, so die Beamten.

Nach dem peruanischen Wahlsystem ziehen die beiden besten Kandidaten in eine Stichwahl ein. Ein enger Wettkampf hat sich um den zweiten Platz zwischen dem linken Kandidaten Roberto Sanchez mit 12 Prozent und dem ultra-konservativen Rafael Lopez Aliaga, der mit 11,9 Prozent dicht dahinter liegt, entwickelt.

Der Abstand zwischen den beiden weitete sich am Samstag leicht auf etwa 13.600 Stimmen aus.

Yessica Clavijo, Generalsekretärin der Nationalen Jury der Wahlen (JNE), sagte, die Verzögerung sei auf die Überprüfung von mehr als 15.000 angefochtenen Stimmen zurückzuführen. Etwa 30 Prozent betreffen das Präsidentschaftsrennen, der Rest bezieht sich auf die legislative Wahlen.

Lopez Aliaga, ein ehemaliger Bürgermeister der Hauptstadt Lima, ist der lautstärkste Kritiker der Verzögerung. Er hat Betrug ohne Beweise behauptet und gefordert, die Wahl für ungültig zu erklären. Er forderte die Anhänger seiner Popular Renewal Party auf, am Sonntag zu protestieren.

Sanchez kritisierte ebenfalls den Wahlprozess und sagte gegenüber Reportern: „Diese ernsthaften organisatorischen Probleme müssen untersucht werden und es müssen angemessene Sanktionen verhängt werden.

Ein Rekord von 35 Kandidaten trat bei der Präsidentschaftswahl in Peru an, einem Land, das jahrelang politischer Instabilität ausgesetzt war. Vier der letzten acht Präsidenten wurden vom Kongress impeached.

Die Stimmabgabe wurde durch Verzögerungen bei der Lieferung von Wahlmaterialien gestört, was die Behörden zwang, die Wahl in Teilen von Lima bis Montag zu verlängern.

Trotz der Rückschläge sagte die Wahlbeobachtungsmission der Europäischen Union, dass die Wahl den demokratischen Standards entsprach. Am Freitag durchsuchten Staatsanwälte ein Lagerhaus der Nationalen Amts für Wahlprozesse (ONPE), der Stelle, die für die Organisation der Wahl verantwortlich ist. Vier Beamte wurden wegen angeblicher Straftaten im Zusammenhang mit Wahlrechten an die JNE gemeldet.

#PresidentialDebate

#LISTAAirdrop

#MantaRWA

#NOTCOİN

#BinanceHerYerde