Ein neuer Bericht, der das Transparenzniveau von Krypto-Projekten untersucht, zeigt, dass geheime Vereinbarungen der Protokolle mit Marktteilnehmern das Risiko von Manipulation erhöhen.

Mit der Erweiterung des Krypto-Ökosystems wird die Frage, wie ehrlich die Projekte gegenüber ihren Investoren sind, lauter gestellt. Eine aktuelle Untersuchung, die von Novora durchgeführt wurde und die 150 Protokolle mit der höchsten Marktkapitalisierung analysiert, hat beeindruckende Ergebnisse erzielt. Die Forschung beweist, dass die Projekte ihre Einnahmen transparent präsentieren, aber die Geheimnisse kritischer Operationen im Hintergrund bewahren.

Laut den Daten präsentieren 91 % der Protokolle die Einkommensdaten auf nachvollziehbare Weise, während der Anteil derjenigen, die die im Umlauf befindliche Angebotsmenge erklären, bei etwa 88 % liegt. Allerdings sinkt die finanzielle Transparenz ab diesem Punkt schnell.

Marktmacher-Vereinbarungen werden geheim gehalten.

Der bemerkenswerteste Punkt der Forschung war die Vereinbarung mit Institutionen, die als Marktmacher (MM) bezeichnet werden und die Handelsplattformen an den Börsen verwalten. Weniger als 1 % der untersuchten Protokolle gibt öffentlich bekannt, unter welchen Bedingungen sie mit diesen Institutionen arbeiten. Dies wird zum Brennpunkt der Kritik, dass die Preise künstlich gesteuert und Manipulationen durchgeführt werden.

Nur 8 % der Projekte, die in der Informationsweitergabe an Investoren versagen, veröffentlichen regelmäßige Token-Berichte. Der Einsatz von Kommunikationsmitteln wie vierteljährlichen Aktualisierungen und Investorenkanälen liegt jedoch unter 20 %. Dieser strukturelle Unterschied zwischen den obligatorischen Offenlegungen in der traditionellen Finanzwelt und den freiwilligen Veröffentlichungen in der Krypto-Welt zeigt, dass der Sektor auf dem Weg zur Institutionalisierung noch einen langen Weg vor sich hat.

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