Das Q1 2026 ist vorbei.
Bitcoin: -24%. Schlechtestes erstes Quartal seit 2018.
S&P 500: -4,4%. Schlechtestes Quartal seit 2022.
Nasdaq: offizielle Korrektur. Mehr als 10% unter dem Höchststand.
WTI: +82%. Bester Quartal des Öls seit Jahren.
VIX: +65% im Jahr. Strukturell erhöhte Angst.
Die einfache Diagnose: Stagflation ist angekommen, Krypto ist gestorben, risk-off für immer.
Die richtige Diagnose ist komplizierter.
Die Fed hielt die Zinsen bei 3,5%-3,75%. Aber der Dot-Plot signalisiert einen Schnitt. Powell sagte, er werde "durch" die Angebotsinflation "blicken". Miran will 100 Bps schneiden.
Der Markt preist Straffungen ein. Die Fed signalisiert eine Lockerung.
Diese Diskrepanz ist die wichtigste Erkenntnis im April.
Und im Krypto, eine Zahl, die niemand in den Kontext setzt:
316 Milliarden US-Dollar in stabilen Münzen geparkt. Historischer Rekord.
Das Geld ist nicht aus dem Ökosystem geflossen. Es ist aus dem Risiko geflossen. Es sitzt. Wartet.
In der Zwischenzeit hat die Binance Research gezeigt, dass Bitcoin seit den ETFs seine Natur geändert hat: Es hört auf, dem monetären Zyklus mit 9 Monaten Verzögerung zu folgen, und beginnt, ihn vorwegzunehmen.
Das Q1 war brutal.
Aber die schlimmsten Quartale werden oft von den besten gefolgt.
Nicht immer. Aber häufig genug, um darauf zu achten.
Sie schauen in den Rückspiegel oder aus dem Frontfenster?
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