Privatsphäre ist nicht dazu da, dich zu schützen, sondern um dich zu "kontrollieren"?

Nachdem ich lange in einer Smart City gelebt habe, habe ich langsam ein unangenehmes Gefühl entwickelt:

Wir verlieren nicht "Privatsphäre", sondern unsere "Privatsphäre wird neu definiert". Morgens scanne ich mein Gesicht beim U-Bahn-Einstieg, mittags scanne ich beim Essen, abends zeichnet ein Armband meinen Schlaf auf. Diese Handlungen scheinen freiwillig zu sein, aber im Grunde hast du kaum eine Wahl. Du kannst auf diese Dienste verzichten. Aber der Preis ist, dass du vom System "marginalisiert" wirst. Daher liegt das Problem nicht darin, ob "Privatsphäre geschützt wird".

Wer hat das Recht zu entscheiden, wie viel von deinen Daten gesehen werden darf?

Die meisten sogenannten "Privatsphärenlösungen" sind eigentlich nur ein Umzug von Daten von Plattform A zu Plattform B. Du denkst, es ist sicherer geworden, aber die Kontrolle ist nie wieder in deine Hände gelangt. Das ist auch der Grund, warum ich @MidnightNetwork neu überdenke.

Das vorgeschlagene "rationale Privatsphäre" klingt sehr sanft, ist aber im Grunde radikal:

Es geht nicht darum, Daten zu verbergen, sondern darum, "wer dich überprüfen kann" neu zu definieren.

Ein sehr realistisches Beispiel:

Du bist Taxifahrer. Du kannst nachweisen, dass du qualifiziert bist, Aufträge anzunehmen. Aber du musst deinen Namen, deine Adresse oder sogar deinen historischen Verlauf nicht offenlegen. Du wirst nicht mehr "gesehen", sondern nur "überprüft". Das klingt nach technischer Optimierung. Aber ich neige dazu, es als einen Machtwechsel zu verstehen. Denn im traditionellen System:

Die Plattform entscheidet, was du tun kannst, und in diesem Modell:

Die Unterschiede sind groß. Wenn man weiter denkt, wird es noch interessanter. Wenn Daten lokal verarbeitet werden können und nur die Ergebnisse hochgeladen werden, und die Überprüfung ohne Offenlegung von Informationen erfolgen kann,

werden viele Geschäftsmodelle sich ändern. Zum Beispiel städtische Sensoren, medizinische Daten, sogar digitale Kunst. Schöpfer können nachweisen, dass das Werk ihnen gehört, ohne ihre Identität offenzulegen. Benutzer können die Echtheit bestätigen, sehen aber nicht die Privatsphäre. In diesem Moment ist die Rolle von $NIGHT nicht nur die eines Tokens. Es ist eher wie ein "Brennstoff für die Regeln des Betriebs". Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Modell erfolgreich sein wird. Aber eines bin ich mir immer sicherer: Die zukünftige Konkurrenz hängt nicht davon ab, ob man viele Daten hat, sondern wer das Recht hat, die Daten zu überprüfen. #night

Zum Schluss möchte ich dir eine Frage stellen:

Wenn Privatsphäre nicht mehr "versteckt", sondern "kontrolliert überprüft" wird, denkst du, dass die Macht wieder in die Hände der Nutzer zurückkehrt oder dass sie in einer anderen Form weiterhin konzentriert bleibt?