Saylor vergleicht den aktuellen Rückgang von Bitcoin mit den "Wilderness"-Jahren von Apple und Amazon vor dem Durchbruch im Mainstream.
Michael Saylor, der Executive Chairman von Strategy (ehemals MicroStrategy), zieht häufig Parallelen zwischen Bitcoin und Technologiegiganten wie Apple und Amazon, um das langfristige Wachstum und die aktuelle Marktvolatilität zu kontextualisieren.
Seine wichtigsten Vergleiche umfassen:
Die "Wilderness"-Jahre: Saylor argumentiert, dass Bitcoin sich derzeit in seiner "Wilderness"-Phase befindet, ähnlich wie die mehrjährigen Stagnations- oder "Trial-by-Fire"-Phasen, die Apple und Amazon durchlebt haben, bevor sie als Marktführer allgemein akzeptiert wurden.
Apple: Er merkt an, dass es sieben Jahre gedauert hat, um sich vollständig von seinem Crash im Jahr 2012 zu erholen, und er hatte einen 13-jährigen Zyklus (2007–2020), um zu beweisen, dass es das "größte Unternehmen seiner Zeit" war.
Amazon: Er weist darauf hin, dass "konventionelle Investoren" Amazon fast ein Jahrzehnt lang abgelehnt haben, und erst die Lockdowns 2020 machten seine Notwendigkeit zum unbestrittenen Konsens.
Mainstream-Unterstützung: Saylor hebt hervor, dass die Bewertung von Apple (KGV) nur nach Erhalt von Empfehlungen von "Ikonen" wie Warren Buffett und Carl Icahn gestiegen ist. Er glaubt, dass Bitcoin eine ähnliche massive Neubewertung erfahren wird, sobald solche mainstream-institutionellen Persönlichkeiten eine definitive "Segnung" geben.
Infrastruktur & Energie: Über die Marktstimmung hinaus vergleicht Saylor die Skalierung von Bitcoin mit dem physischen Fußabdruck von Big Tech. Er hat behauptet, dass die Rechenkapazität von Bitcoin die kombinierte Rechenleistung der Datenzentren von Google und Microsoft übertrifft und es als ein "dominantes monetäres Netzwerk" darstellt, das für die Finanzen ebenso wichtig ist wie das mobile Netzwerk von Apple für die Kommunikation.
Kapitalerhaltung: Er beschreibt Bitcoin als "digitales Kapital" oder "digitale Vermögenswerte" und vergleicht es damit, eine erstklassige Wohnung in New York City oder "raffinierte" Energie (wie Öl in Benzin) zu besitzen. Er plädiert dafür, dass Unternehmen wie Microsoft Aktienrückkäufe durch Bitcoin-Käufe ersetzen, um ihre Marktkapitalisierung erheblich zu steigern.
Trotz seiner Optimismus weisen Kritiker darauf hin, dass Bitcoin im Gegensatz zu Apple und Amazon keine diversifizierten Einnahmequellen hat und erheblich unterschiedliche regulatorische und marktliche Reife-Hürden zu überwinden hat.
