Qian Zhimin Bitcoin Geldwäsche Fall tritt in das Rückforderungsverfahren ein: Die Registrierungsrate der chinesischen Opfer beträgt nur 8,8%, die Frist zur Registrierung endet am 22. Mai.

Laut einem Bericht von Caixin fand vom 16. bis 17. Februar eine zweitägige Anhörung am High Court of England statt, um die Vermögensverwertung im Geldwäschefall mit 60.000 Bitcoins zu prüfen. Bisher haben über 11.300 chinesische Opfer geplant, Rückforderungsanträge einzureichen.

Allerdings macht diese Zahl nur 8,8% der Gesamtzahl der Opfer in diesem Fall (ca. 128.000) aus, was zeigt, dass noch viele potenzielle Anspruchsberechtigte nicht in das Entschädigungsverfahren eingetreten sind, wodurch die Abdeckung und die Durchsetzbarkeit der Vermögensrückforderung vor ernsthaften Herausforderungen stehen.

Dieses eingefrorene Vermögen in Bitcoins stammt von einem chinesischen Unternehmen, der Tianjin Lantian Gerei Electronic Technology Co., Ltd., das illegal Gelder von 128.000 älteren Menschen gesammelt hat, wobei der Streitwert fast 50 Milliarden beträgt.

Der Haupttäter Qian Zhimin floh mit Bitcoins nach Großbritannien und löste durch den Kauf einer Luxusimmobilie eine Geldwäscheüberprüfung aus, wurde schließlich in Großbritannien zu 11 Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt, und die über 60.000 Bitcoins, die er hielt, wurden von den britischen Behörden gesetzlich eingefroren.

Erfreulicherweise hat die britische Seite am 22. Oktober 2024 offiziell den Opfern des Lantian Gerei Falls erlaubt, innerhalb der festgelegten Frist Beweise beim High Court of England vorzulegen, um nachzuweisen, dass sie eine Verbindung zu den betroffenen Vermögenswerten haben, und sie können Rückforderungsanträge beim High Court of England stellen.

Laut dieser Anhörung wird das Vermögensrückforderungsverfahren vorangetrieben, jedoch bleibt die Beteiligung der Opfer weiterhin gering. Gleichzeitig ist der 22. Mai die letzte Frist für die Opfer, die Rückforderungsanträge beim High Court of England einzureichen; eine verspätete Einreichung könnte dazu führen, dass sie dauerhaft die Möglichkeit verlieren, ihre Ansprüche geltend zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bitcoin-Fall von Qian Zhimin in eine kritische Rückforderungsphase eingetreten ist, aber von den 128.000 potenziellen Anspruchsberechtigten haben weniger als 10% der Opfer die Registrierung abgeschlossen, was darauf hindeutet, dass viele Opfer aufgrund von Informationsverzögerungen und hohen Kosten für grenzüberschreitende Rechtsdurchsetzung die Möglichkeit verpasst haben, ihre Ansprüche geltend zu machen.

Gleichzeitig wird, mit dem näher rückenden Stichtag am 22. Mai, die Frage, wie die Abdeckungsrate der Entschädigungen erhöht und der Mechanismus der grenzüberschreitenden Vermögensrückforderung verbessert werden kann, zur zentralen Herausforderung bei der weiteren Bearbeitung dieses Falls werden.

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