GERADE EINGETROFFEN: Die Europäische Union hat die Genehmigung ihres Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten ausgesetzt und verweist auf die Unsicherheit, die durch erneute Zollbedrohungen des US-Präsidenten Donald Trump entstanden ist.
Was passiert ist
EU-Beamte sagen, dass sie nicht mit der Ratifizierung des Abkommens fortfahren können, während Washington neue Einfuhrzölle in Betracht zieht und alternative rechtliche Wege zur Durchsetzung erkundet. Ein kürzliches US-Gerichtsurteil, das frühere Zölle blockiert hat, hat weitere rechtliche Unsicherheiten geschaffen, was europäische Gesetzgeber vorsichtig macht, sich auf ein Abkommen einzulassen, das bald untergraben werden könnte.
Warum die EU auf Pause gedrückt hat
Zollunsicherheit: Trump hat neue globale Zölle angedeutet, die bei etwa 15 % auf Importe liegen könnten.
Rechtliche Verwirrung: Frühere Zölle wurden vor US-Gerichten angefochten, was die zukünftige Politik unklar lässt.
Risiko für die Vertragsbedingungen: Das vorgeschlagene Abkommen zielte darauf ab, die Zollniveaus zu stabilisieren und eine Handelseskalation zu verhindern.
Politischer Druck in Europa: Gesetzgeber argumentieren, dass eine Ratifizierung jetzt riskant wäre, wenn sich die Handelsregeln kurz danach ändern.
Was das Abkommen bewirken sollte
Das 2025 ausgehandelte Abkommen sollte die transatlantischen Handels Spannungen verringern, indem es Zollgrenzen festlegt, den Marktzugang verbessert und die EU-Käufe von US-Energie erhöht. Befürworter sahen es als Schutz gegen einen Handelskrieg; Kritiker sagten, die Bedingungen begünstigten Washington.
Warum das global von Bedeutung ist
Die Handelsbeziehung zwischen der EU und den USA ist eine der größten der Welt, und jede Störung kann sich durch Lieferketten, Währungen, Rohstoffe und globale Märkte ausbreiten. Unternehmen auf beiden Seiten sind auf vorhersehbare Zollpolitiken angewiesen, und plötzliche Änderungen können die Kosten erhöhen und den Handelsfluss verlangsamen.
Was als Nächstes kommt
Erwartet wird, dass die Gespräche zwischen Brüssel und Washington fortgesetzt werden. Die EU könnte die Genehmigung wieder aufnehmen, wenn Klarheit entsteht, auf eine Neuverhandlung drängen oder Gegenmaßnahmen vorbereiten, falls neue Zölle eingeführt werden.
Fazit: Die Pause tötet das Abkommen nicht – aber sie signalisiert steigende Spannungen und wachsende Unsicherheit in der globalen Handelspolitik.