Trumps vorübergehende globale Zollanhebung auf 15% gemäß Abschnitt 122 bringt das Risiko der Handelspolitik wieder ins Zentrum des Marktes.
📌 Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die meisten Zollbefugnisse gemäß IEEPA aufgehoben hat, wechselte die Trump-Administration zu Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974 und erhöhte den allgemeinen vorübergehenden Zollsatz von 10% auf 15% für Importe aus den meisten Ländern.
🔎 Der entscheidende Punkt ist, dass dies ein äußerst vorübergehendes Instrument ist, mit einer rechtlichen Obergrenze von 15% und einer maximalen Dauer von 150 Tagen, während weiterhin Ausnahmen für Energie, kritische Mineralien und einige strategische Waren bestehen bleiben.
🌍 Internationale Reaktionen neigen zur Besorgnis über die erneute Unsicherheit, da die EU und mehrere Partner die USA drängen, bestehende Vereinbarungen einzuhalten und den realen Umfang der Umsetzung zu klären.
⚠️ Für die Märkte könnte die wichtigere kurzfristige Auswirkung nicht der Zollsatz selbst sein, sondern das Risiko fortlaufender politischer Veränderungen und neuer rechtlicher Herausforderungen, was die Planung von Lieferketten für Unternehmen erschwert.