
Bitcoin nähert sich einer makrostatistischen Größe, die wir seit 2018 nicht mehr gesehen haben.
Wenn dieser Monat rot schließt, wird $BTC seine längste Reihe aufeinanderfolgender monatlicher Rückgänge in sieben Jahren aufweisen. Das ist nicht nur eine Schlagzeilenzahl — das ist eine Kompression des Momentum auf höheren Zeitrahmen.
Im monatlichen Chart treten Streifen wie dieser selten unter zufälligen Bedingungen auf. Sie erscheinen normalerweise, wenn:
• Die Liquidität ist knapp
• Die Stimmung ist beschädigt
• Langfristige Anleger fühlen Druck
• Kurzfristige Händler sind bereits erschöpft
Erweiterte rote Sequenzen spiegeln strukturellen Stress wider. Kapital rotiert ab. Überzeugung schwächt sich. Die Volatilität beginnt sich nach wiederholtem Rückgang zu komprimieren.
Aber hier ist, was die Geschichte zeigt:
Wenn die Abwärtsbewegung wiederholt wird, baut sich die Reaktionsenergie auf.
Märkte tendieren nicht ewig linear. Anhaltende monatliche Rückgänge drängen oft die Positionierung in ein Extrem. Und Extreme sind der Ort, an dem das Umkehrpotenzial steigt – nicht, weil der Preis „muss“ umkehren, sondern weil das Risiko asymmetrischer wird.
2018 lehrte, dass anhaltende Schwäche eine große Reset-Phase vorwegnehmen kann.
Der Schlüssel ist nicht nur, ob der Februar rot schließt.
Das echte Signal wird sein:
• Beschleunigt sich der Abwärtsmomentum nach dem Schluss?
• Oder zieht sich die Volatilität zusammen und steigt die Absorption?
Wenn eine Fortsetzung des Rückgangs folgt, bleibt der makroökonomische Trend dominant.
Wenn sich eine Kompression und eine höhere Tiefstruktur zu bilden beginnen, signalisiert dies einen Übergang – nicht Euphorie, sondern Stabilisierung.
Lange monatliche Strecken garantieren keine Umkehrungen.
Sie signalisieren, dass der Markt sich einer Entscheidungszone nähert.
Der Druck baut sich auf.
Die Liquidität dünnt aus.
Die Positionierung dehnt sich aus.
Was als Nächstes passiert, wird definieren, ob dies eine strukturelle Fortsetzung… oder eine späte Erschöpfung ist.

