đ¨ NEU: Der Anteil des US-Dollars an den globalen Reserven sinkt auf den niedrigsten Stand dieses Jahrhunderts
Laut den IMF COFER-Daten macht der US-Dollar jetzt etwa ~58 % der globalen Devisenreserven aus â der niedrigste Stand seit 1999.
Zum Vergleich:
⢠FrĂźhe 2000er â ~71%
⢠2010 â ~62â65%
⢠Heute â ~58%
Ja â er sinkt.
Aber er bleibt dominant.
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đ Was passiert eigentlich?
Zentralbanken diversifizieren ihre Reserven schrittweise in:
⢠Gold
⢠Euro
⢠Chinesischer Yuan
⢠Andere kleinere Währungen
Dieser Trend beschleunigte sich nach:
⢠US-Sanktionen gegen Russland (2022)
⢠Zunehmender geopolitischer Fragmentierung
⢠Steigendem Goldkauf durch Schwellenländer
Dies wird oft als "De-Dollarization" bezeichnet.
Aber der Begriff wird manchmal Ăźbertrieben.
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đ§ Wichtiger Kontext
Selbst bei ~58 % bleibt der Dollar:
âď¸ Die primäre Reservewährung der Welt
âď¸ Dominierend bei der globalen Handelsabrechnung
âď¸ Kontrolliert die Mehrheit der grenzĂźberschreitenden Schuldenmärkte
âď¸ FĂźhrt SWIFT-Zahlungsabwicklungen
Es gibt keinen sofortigen Ersatz.
Was wir sehen, ist eine langsame Diversifizierung â kein Zusammenbruch.
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đĽ Warum Märkte sich kĂźmmern
Wenn der Anteil des Dollars weiter sinkt:
⢠Die langfristige Nachfrage nach USD kÜnnte nachlassen
⢠Gold profitiert
⢠Währungen von Schwellenmärkten gewinnen an Einfluss
⢠Die Preismacht bei Rohstoffen kÜnnte sich verschieben
Aber strukturelle Dominanz verschwindet nicht Ăźber Nacht.
Ăbergänge der Reservewährung dauern historisch Jahrzehnte â nicht Jahre.
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đĄ Das groĂe Ganze
Die Welt wird multipolarer.
Weniger konzentriert.
Vielfältiger.
Geopolitisch fragmentierter.
Aber der US-Dollar bleibt KĂśnig â nur mit leicht weniger Marktanteil.
Die eigentliche Frage:
Ist dies der Beginn eines strukturellen WandelsâŚ
Oder einfach nur eine gesunde Diversifizierung?
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