Trump hat die Märkte und Beobachter mit seiner Ankündigung neuer globaler Zölle in Höhe von 10% überrascht, die auf alle Importe angewendet werden, zusätzlich zu den bereits bestehenden Zöllen.

Es geht nicht um einen Austausch, sondern um eine zusätzliche Schicht, die auf die bestehenden Zölle für Stahl, Aluminium, Autos und andere strategische Sektoren aufgebracht wird.

Dieser Schritt erfolgt nur wenige Stunden nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs, das einen Teil seiner Notfallzölle aufgehoben hat, was die Erwartung weckt, dass das Weiße Haus sich verteidigen muss.

Aber was passiert ist, ist das genaue Gegenteil: Trump hat die Herausforderung wieder aufgenommen.

In einer Pressekonferenz sagte Trump, dass die Entscheidung des Gerichts ihn "nicht aufhält", sondern ihn dazu anregt, stärkere rechtliche Mittel zu nutzen.

Er erwähnte das Gesetz zur Erweiterung des Handels und das Handelsgesetz von 1974 und erklärte, dass er insbesondere Abschnitt 122 von 1974 nutzen würde, um weltweite Gebühren von 10% zu erheben, während die nationalen Sicherheitsgebühren (Abschnitt 232) und die gegen unfaire Praktiken (Abschnitt 301) vollständig in Kraft bleiben.

Dieser neue Plan ermöglicht es ihm, die Einnahmen aus den Gebühren nahezu unverändert zu halten, obwohl das Gericht die auf dem Gesetz über die internationalen wirtschaftlichen Notstandsbefugnisse (IEEPA) basierenden Gebühren gestoppt hat.

Viele Analysten glaubten, dass Trump nach dem Urteil seine Handelsaggressivität verringern oder versuchen würde, eine Einigung mit dem Kongress zu erzielen.

Stattdessen versprach er, zusätzliche Ermittlungen gegen "unfaire Praktiken" verschiedener Partner durchzuführen und schlug vor, dass er, indem er die normalen Handelsgesetze ausnutzt, in Zukunft die Gebühren auf ein höheres Niveau treiben könnte.

Für die globalen Märkte ist die Botschaft klar: Die Trump-Gebühren-Saison ist noch nicht vorbei, sondern wurde auf neue rechtliche Grundlagen umjustiert.#TrumpNewTariffs TrumpNewTariffs$BTC $ETH $BNB