🔷 Ethereum-Stiftung veröffentlicht Update mit Protokollprioritäten für 2026
Die Ethereum-Stiftung hat ein Update veröffentlicht, das ihre Protokollprioritäten für 2026 umreißt. Die Stiftung hat die technische Roadmap von Ethereum unter drei Hauptüberschriften gruppiert: Skalierung, Verbesserung der Benutzererfahrung (UX verbessern) und Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Mainnets (L1).
Laut dem geteilten Plan wird das Ethereum-Entwickler-Ökosystem seine Bemühungen fortsetzen, die Transaktionskapazität des Netzwerks zu erhöhen, indem das Gaslimit auf über 100 Millionen angehoben wird. Dieser Schritt zielt darauf ab, Staus zu reduzieren, insbesondere während Spitzenzeiten, indem mehr Transaktionen auf L1 verarbeitet werden können.
Auf der Seite der Skalierung stehen auch die weitere Entwicklung des ePBS (verschlüsselte Trennung von Vorschlagenden und Bauenden) Mechanismus und neue Erhöhungen der Blob-Parameter auf der Agenda. Eine Erhöhung der Blob-Kapazität könnte die Kosten im Ethereum L2-Ökosystem senken, insbesondere indem Rollups Daten günstiger veröffentlichen können.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt im Update war die geplante Entwicklung eines zkEVM-Attester-Clients. Dieser Ansatz wird als ein bedeutender Schritt in Richtung einer tieferen Integration von Zero-Knowledge-Beweisen in die Ethereum-Infrastruktur betrachtet.
Im Bereich Sicherheit hat die Stiftung die Widerstandsfähigkeit gegen Zensur und die Vorbereitung auf Post-Quanten-Bedrohungen priorisiert. Dies zielt darauf ab, Ethereum eine robustere Grundlage gegen sowohl aktuelle Bedrohungen als auch zukünftige Risiken zu bieten.


