Hier sind die 3 Hauptphasen einer Korrektur:

1. Verteilungsphase (oder Widerstandsphase)
- Die ersten Anzeichen von Erschöpfung treten nach einem längeren Anstieg auf.
- Die Anleger beginnen zu verkaufen, um ihre Gewinne mitzunehmen, was den Anstieg bremst.
- Das Transaktionsvolumen nimmt nach und nach ab.

2. Phase des Rückgangs (Kapitulation oder eigentliche Korrektur)
- Die Verkäufer übernehmen die Kontrolle und führen zu einem deutlichen Preisrückgang.
- Die Käufer werden zögerlich, und die Marktstimmung schlägt in Angst um.
- Wichtige Unterstützungen (bedeutende Kursniveaus) werden getestet und manchmal durchbrochen.

3. Akkumulationsphase (Stabilisierung und Erholung)
- Die Preise stabilisieren sich um ein solides Unterstützungsniveau.
- Die "intelligenten" Anleger (Smart Money) beginnen erneut, unauffällig zu akkumulieren.
- Wenn die Fundamentaldaten stark bleiben, kehrt der Markt wieder in den Aufwärtstrend zurück und markiert das Ende der Korrektur.

Bonus: Faktoren, die eine Korrektur beeinflussen
- Marktstimmung (Angst, FOMO, Gier).
- Neue Vorschriften oder makroökonomische Ereignisse.
- Liquidität und Handelsvolumen.

Korrekturen sind für langfristige Anleger oft Kaufgelegenheiten, aber ihre Dauer und ihr Ausmaß variieren (einige dauern nur wenige Tage, andere mehrere Wochen).
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