#SECCrypto2.0

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat bekannt gegeben, dass ihre Initiative „SEC Crypto 2.0“ vorangetrieben wird. Sie signalisiert einen stärkeren Regulierungsrahmen für Wertpapiere digitaler Vermögenswerte. Im Rahmen dieser Initiative hat die Behörde außerdem die Einrichtung einer präsidialen Taskforce für Kryptowährungen vorgeschlagen. Die neu eingerichtete Taskforce soll die Aktivitäten der Bundesbehörden überwachen und koordinieren.

SEC schlägt Änderungen des Securities Exchange Act zur Regulierung von Kryptowährungen vor
Käufe von Wertpapieren digitaler Vermögenswerte über On-Blockchain- und Off-Blockchain-Systeme müssen denselben Meldevorschriften entsprechen wie Käufe herkömmlicher Wertpapiere. Diese regulatorische Änderung soll den Markt für digitale Vermögenswerte transparenter machen. Zugleich soll ein formeller Regulierungsrahmen für einen besseren Anlegerschutz sorgen.

Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist die verstärkte Überwachung von Aktivitäten außerhalb der Blockchain. Dazu gehören sowohl OTC-Geschäfte als auch die Kommunikation auf dezentralen Plattformen. Die SEC hat diese Bereiche als besonders risikoreich eingestuft, da es dort an angemessener Aufsicht mangelt. Daher hat die Behörde sie zu zentralen Zielen einer verbesserten Überwachung erklärt. Sie führte gezielte Meldestandards ein, um wirtschaftliche Schäden durch Betrug oder Marktmanipulation bei Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten zu minimieren.

Die SEC hat einen Vorschlag zur Einrichtung des Digital Asset Reporting-Systems, kurz DART, für die regulatorische Aufsicht vorgelegt. Das Digital Asset Reporting and Tracking System soll gemeinsam mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) als zentrale Plattform zur Speicherung von Transaktionsdaten zu Wertpapieren digitaler Vermögenswerte dienen. Ziel ist es, den Aufsichtsbehörden sofortigen Zugriff auf Transaktionsinformationen zu ermöglichen und so ihre Marktaufsicht und die Durchsetzung regulatorischer Anforderungen zu stärken.