Als ich zum ersten Mal mit Pi in Berührung kam, war ich wie viele andere am meisten an den Preisen interessiert.
Wann wird der Preis steigen? Wann wird es auf mehr Börsen gelistet? Welchen Preis kann es in der Zukunft erreichen?
Aber je länger ich im Krypto-Sektor unterwegs bin, desto mehr merke ich, dass sich mein Fokus allmählich verschiebt.
Statt jeden Tag über Preisschwankungen zu spekulieren, interessiere ich mich mehr dafür, in welcher Phase sich die Pi-Ökosystementwicklung befindet.
In den letzten Jahren war es bei Bitcoin oder Ethereum nicht nur der Preis, der ihre langfristige Entwicklung unterstützt hat, sondern auch die ständig wachsende Gemeinschaft von Entwicklern, Anwendungen und Nutzern rund um das Netzwerk.
Einer der größten Vorteile von Pi ist die riesige Nutzerbasis, aber Nutzer zu haben, bedeutet nicht automatisch, ein Ökosystem zu besitzen. Wenn die Nutzer nur Vermögenswerte halten und keine tatsächlichen Anwendungsszenarien existieren, wird es auch mit einer großen Community schwierig, einen nachhaltigen Entwicklungsantrieb zu schaffen.
Für jedes Blockchain-Projekt ist nicht die Anzahl der registrierten Nutzer entscheidend, sondern wie viele bereit sind, zu bauen, zu nutzen und Werte zu schaffen.
Natürlich ist es jetzt noch zu früh, um über das endgültige Ergebnis von Pi zu spekulieren. Aber wenn ich in ein paar Jahren zurückblicke, denke ich, dass sich die Leute weniger an einen bestimmten Preis erinnern werden, sondern vielmehr daran, ob es tatsächlich sein eigenes Ökosystem aufgebaut hat.
Zumindest für mich ist das weitaus interessanter, als jeden Tag die Charts im Auge zu behalten.
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