#Visa ❓
Ist Visa wirklich schlecht für Krypto? Polygons Bjelic äußert sich dazu
Der Mitbegründer von Polygon, Mihailo Bjelic, hat kürzlich auf X eine Diskussion über die Rolle von Visa im Krypto-Bereich angestoßen und die Erzählung in Frage gestellt, dass Visas Händlergebühren „unterdrückend“ seien. Als Antwort auf Ethereums Vitalik Buterin, der die mehrprozentigen Gebühren von Visa bei Transaktionen am Verkaufsort hervorhob, argumentierte Bjelic, dass diese Gebühren die Dynamik eines wettbewerbsorientierten Marktes widerspiegeln, nicht Unterdrückung. Er bezeichnete sie als potenziell „extraktiv“, aber als eine gängige Geschäftspraxis.
Bjelic sprach auch über Gaming-Plattformen, die Inhalte für Erwachsene (einschließlich Spielen, die Vergewaltigung und Inzest fördern) aus Selbstzensur entfernen, um möglichen Verboten von Visa zu entgehen. Er sieht dies als gesetzeskonforme Maßnahme oder Markenschutz, nicht als Unterdrückung, und betont, dass es unethisch ist, von Visa – oder Krypto-Wallets – zu erwarten, dass sie solche Inhalte unterstützen.
Die Debatte deutet auf tiefere Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung im Krypto-Bereich hin, einem Raum, der auf Dezentralisierung aufgebaut ist. Visas jüngste Schritte, wie die Partnerschaft mit Tangem für eine Krypto-Fiat-Hardware-Wallet, zielen darauf ab, traditionelle und digitale Finanzen zu verbinden. Aber sind diese Schritte in Richtung nahtloser Zahlungen eine Bedrohung für das Ethos von Krypto oder einfach nur Geschäft wie gewohnt?
Was ist deine Meinung? Sind Visas Praktiken schädlich für Krypto, oder ist das nur Marktwettbewerb am Werk?