Wenn ein Protokoll bereits stabil Geld verdient,
aber der Token dennoch „keine Dividenden“ ausschüttet,
was ist dieser Token dann – ein Vermögenswert oder ein Governance-Andenken?
UNI steigt an einem Tag um 15%,
nicht, weil der Markt plötzlich optimistisch wird,
sondern weil ein „Schalter, der zu lange gedrückt wurde“, endlich betätigt wurde.
Mit dem Fortschreiten der Governance-Abstimmungen,
plant Uniswap, den Gebührenwechselmechanismus auf 8 L2-Ketten auszudehnen,
was voraussichtlich jährlich 27 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Einnahmen für das Protokoll bringen wird.
Beachten Sie, es handelt sich um „Protokolleinnahmen“.
Und das ist der Kern der Kontroversen.
Uniswap verdient nicht erst seit gestern,
und UNI existiert auch nicht erst seit gestern.
In den vergangenen Jahren hat die DeFi-Welt jedoch eine Frage vermieden:
Was hat das Geld, das das Protokoll verdient, mit dem Token zu tun?
Die Bedeutung dieser Abstimmung liegt darin –
es geht nicht mehr nur um eine narrative Aufwertung,
sondern um die erste systematische Lockerung der Cashflow-Logik.
Der Markt zieht UNI an,
nicht, weil er an kurzfristige Kursgewinne glaubt,
sondern weil er auf eine Sache wettet:
👉 Governance-Rechte könnten endlich mit realen Erträgen korrespondieren.
Aber beeilen Sie sich nicht mit dem Jubeln.
Gebührenwechsel ≠ beständige Dividenden
Governance-Bestätigung ≠ Risiko verschwunden
Regulierung, Compliance, Community-Strategien – all das ist noch auf dem Weg.
Deshalb ist das eher ein Signal als ein Endpunkt:
DeFi bewegt sich von „nur von Idealen sprechen“
hin zu „muss erklären, wie das Geld verteilt wird“.
Und sobald dieser Präzedenzfall festgelegt ist,
wird nicht nur UNI neu bewertet.
#UNI #Uniswap #DeFi