Der jüngste Wandel in der Einwanderungspolitik Kanadas bietet eine überzeugende Fallstudie für fortgeschrittene Volkswirtschaften, die mit Wohnkrisen zu kämpfen haben. Nach Jahren des Rekordwachstums der Bevölkerung hat die Entscheidung der kanadischen Regierung, strenge Obergrenzen für temporäre Bewohner—insbesondere internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte—einzuführen, messbare Ergebnisse auf dem Immobilienmarkt gezeigt.
Wichtige Erkenntnisse aus dem kanadischen Wandel:
Auswirkungen auf die Mieten: Nach der Reduzierung der temporären Ankünfte sind die durchschnittlichen Angebotsmieten landesweit seit 17 aufeinanderfolgenden Monaten rückläufig. Dies deutet auf eine direkte Korrelation zwischen den gesteuerten Migrationsströmen und der Abkühlung der "überforderten" Mietmärkte hin.