Globale Metallmarktübersicht für die Woche vom 16. bis 21. Februar 2026
🌀Die Preisbewegungen in dieser Woche wurden weitgehend durch dünne Liquidität aufgrund des Präsidententages in den USA und des chinesischen Neujahrs verstärkt, wodurch die Verkaufswellen zu Beginn der Woche übertrieben erschienen, bevor sie sich stabilisierten, als die Liquidität Mitte der Woche zurückkehrte.
🪙Edelmetalle erlebten ein starkes Ausschütteln, gefolgt von einer kräftigen Erholung, wobei Gold im Bereich von 4.860–5.070 USD/oz gehandelt wurde und Silber mit einem Anstieg von fast 6 % am 18. Februar übertraf, was auf eine widerstandsfähige Kaufbereitschaft bei Rückgängen trotz liquiditätsbedingter Volatilität hinweist.
📦Die zentrale Erzählung bei den Basismetallen war, dass Kupfer unter Druck von steigenden Beständen stand, was die kurzfristigen Defiziterwartungen schwächte und die Preise unter 12.600 USD/Tonne drückte, bevor sie sich nahe 12.800 USD/Tonne stabilisierten, als der Verkaufsdruck nachließ.
🧱Im Bereich der Eisenmetalle fiel der Eisenerzpreis auf 95–98 USD/Tonne aufgrund erhöhter chinesischer Hafenbestände und vorsichtiger Nachfrage vor den Feiertagen, während der Bewehrungsstahl relativ stabil blieb und eine Phase des „Wartens auf Nachfrage“ widerspiegelte, anstatt einen strukturellen Wandel anzuzeigen.
🧲Nickel stach als struktureller Katalysator hervor, wobei Indonesien die jährlichen RKAB-Quoten verschärfte und die Produktion an wichtigen Standorten drastisch reduzierte, was die Erwartungen an die Versorgungdisziplin für das erste Halbjahr 2026 verstärkte und die Preise trotz gemischter EV-Nachfragesignale unterstützte.
🏛️Gleichzeitig heben die regulatorischen Updates der LME – einschließlich Lagerhausanpassungen, Gebührenänderungen, Kreditregeln und strengeren Beschränkungen für russisches Aluminium in EU-Lagern – steigende betriebliche und Compliance-Kosten hervor, die eine Schicht von „regeln basierten Risiken“ über die reinen Preisbewegungen hinaus hinzufügen.
📌Insgesamt war die Woche stärker von Liquiditäts- und Bestandsdynamiken als von fundamentalen Veränderungen geprägt, wobei der Fokus nun auf der Nachfrageerholung Chinas nach den Feiertagen, den laufenden Trends bei LME/SHFE-Beständen und makroökonomischen Signalen von USD und Renditen liegt, während neue US-Daten ans Licht kommen.
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