Globale Finanzaufsichtsbehörde warnt, dass Stablecoins zunehmend für die Umgehung von Sanktionen und Geldwäsche verwendet werden
Die Financial Action Task Force (FATF) sagt, dass Stablecoins jetzt die am weitesten verbreitete Krypto-Asset in illegalen Transaktionen sind – und fordert eine strengere globale Aufsicht.
Wichtige Erkenntnisse aus ihrem neuesten Bericht:
• Stablecoins machen den Großteil der illegalen On-Chain-Aktivitäten aus.
• ~$51B an illegalen Stablecoin-Aktivitäten, die mit Betrug und Betrügereien im Jahr 2024 verbunden sind.
• Im Jahr 2025 machten Stablecoins 84% des Volumens von $154B in illegalen virtuellen Vermögenswerten aus (laut Chainalysis).
• TRM Labs berichtete über $141B an Stablecoins, die von illegalen Entitäten im Jahr 2025 empfangen wurden.
• Sanktionen-bezogene Aktivitäten machten 86% der illegalen Krypto-Ströme aus.
Die FATF hob die wachsende Verwendung von dollar-gebundenen Tokens in Fällen hervor, die Akteure aus dem Iran und Nordkorea betreffen, insbesondere zur Umgehung von Sanktionen und grenzüberschreitenden Zahlungen.
Eine große Sorge:
Peer-to-Peer-Transfers über unverwaltete Wallets, die traditionelle Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) umgehen können.
Die Aufsichtsbehörde ging nicht so weit, eine generelle Blacklist zu fordern, sondern forderte die Länder auf:
• AML-Verpflichtungen für Stablecoin-Emittenten einzuführen
• Risiken aus unverwalteten Wallets zu adressieren
• Mechanismen zum Einfrieren von Wallets in Betracht zu ziehen
• Bestimmte Smart-Contract-Funktionen einzuschränken
Mit einer Marktkapitalisierung von Stablecoins, die nun über $300 Milliarden liegt und die monatliche Aktivität zeitweise $1 Billionen übersteigt, stehen die Aufsichtsbehörden unter Druck, Compliance-Lücken zu schließen, während die Einführung beschleunigt.
Die Diskussion über Stablecoins verschiebt sich von Wachstum zu Aufsicht.
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