Der Mann hinter Bitcoin: Eine Untersuchung der New York Times weist Adam Back als Schöpfer der Kryptowährung aus.
Die Recherchen der renommierten Zeitung deuten darauf hin, dass sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto dieser 55-jährige britische Informatiker versteckt.
Fast zwei Jahrzehnte lang war die Identität von Satoshi Nakamoto — dem Schöpfer von Bitcoin — eines der großen Rätsel der digitalen Ära. Ein Geheimnis, das Technologie, Anonymität und ein potenzielles Vermögen von Milliarden von Dollar vermischt. Jetzt bringt eine Untersuchung der New York Times die Debatte erneut ins Wanken, indem sie einen konkreten Namen nennt: den britischen Kryptografen Adam Back.
Eine journalistische Obsession, die Jahre dauert.
Der Journalist John Carreyrou, bekannt dafür, den Fall Theranos aufzudecken, verbrachte mehr als ein Jahr damit, Tausende von alten Nachrichten, E-Mails und Krypto-Foren zu analysieren, um Hinweise zu finden. Sein Ziel: herauszufinden, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, das 2008 Bitcoin der Welt vorstellte. Obwohl andere es über Jahre hinweg versucht haben — mit mehr als einem Dutzend Verdächtigen — hat niemand schlüssige Beweise liefern können. Carreyrou selbst hatte die Untersuchung zuvor aufgrund ihrer Komplexität aufgegeben. Bis ein Dokumentarfilm und neue Leaks sein Interesse wieder weckten.
Die Hinweise, die auf Adam Back hindeuten.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Adam Back, einen 55-jährigen britischen Informatiker und Schlüsselfigur im Krypto-Ökosystem. Er ist kein Unbekannter: Er erfand Hashcash, ein System, das direkt den Mechanismus des „Mining“ von Bitcoin inspirierte.
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