Viral-AI-Agent verbietet Erwähnungen von ‚Bitcoin‘, ‚Krypto‘
Künstliche Intelligenz ist offiziell in ihre unheimliche Ära eingetreten, in der sie gleichermaßen revolutionär und beunruhigend ist.
Eines der neuesten Beispiele ist OpenClaw, ein virales Open-Source-AI-Agenten-Framework, das die Vorstellungskraft von Entwicklern weltweit gefangen hat.
Es ist als Teil der breiteren Bewegung hin zu autonomen, agentenbasierten Systemen konzipiert. Aber was mich am meisten an OpenClaw fasziniert, ist, dass es im Internet surfen, Code schreiben und mehrstufige Workflows mit fast keinen menschlichen Eingaben ausführen kann.
Aber ein Namensstreit und ein Krypto-Wahnsinn haben das Projekt fast vollständig entgleisen lassen.
Und jetzt hat der Entwickler eine klare Linie in Bezug auf Krypto gezogen.
Was ist OpenClaw?
OpenClaw ist ein Open-Source-AI-Framework, das entwickelt wurde, um autonome Agenten zu betreiben, die in der Lage sind, komplexe digitale Aufgaben zu bewältigen. Basierend auf großen Sprachmodellen (LLMs) legt es Wert auf Transparenz, Anpassungsfähigkeit und gemeinschaftsorientierte Entwicklung.
Im Gegensatz zu geschlossenen kommerziellen Systemen erlaubt OpenClaw Entwicklern, das zugrunde liegende Framework frei zu inspizieren und zu modifizieren.
Aber der Aufstieg des Projekts war nicht reibungslos.
OpenClaw hat zwei Rebranding in schneller Folge durchlaufen. Es wurde zunächst als "Clawdbot" gestartet, ein Name, der eindeutig auf die Claude-Modelle von Anthropic und ihr Krabben-Maskottchen, "Claw’d," anspielte.
Als Clawdbot an Popularität gewann, erhielt es Berichten zufolge eine Markenwarnung vom KI-Riesen Anthropic, der argumentierte, der Name sei zu ähnlich zu „Claude.“
Entwickler Peter Steinberger stimmte dem Rebranding zu. Das Projekt nahm kurzzeitig einen krebsartigen Namen, "Moltbot," an, bevor es sich auf "OpenClaw" einigte.
Namensdrama verursacht Token-Wahnsinn
In dem kurzen Zeitraum zwischen der Veröffentlichung alter GitHub- und X-Handles und der Sicherung neuer wurden die Konten von Betrügern übernommen und ein gefälschter Solana (SOL) Token namens CLAWD gestartet.
Der Token stieg innerhalb von Stunden auf eine Marktkapitalisierung von 16 Millionen Dollar. Als Steinberger öffentlich bestritt, eine Verbindung dazu zu haben, brach der Token um mehr als 90% ein, was späte Käufer mit hohen Verlusten zurückließ.
Frühe Händler profitierten. Steinberger sah sich unterdessen Belästigungen von verärgerten Spekulanten gegenüber.
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